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Ausgangslage
Bei
einem persönlichen Besuch im Februar dieses Jahres hat Verteidigungsminister
Günther Platter - als damaliger Kulturlandesrat - es "als
sehr wertvoll für das Land Tirol" erachtet, dass auf
diesem historischen Boden mit dem ehemaligen Triebwerksprüfstand
(Raketenentwicklung um 1942-44) weitere Aktivitäten gesetzt
werden, die nun auch international Beachtung finden sollen.
Aus diesem Grund plant der Verein " TIROSPACE " Tirols
Beitrag zur Raumfahrt" (Europas einziger noch erhaltener
Triebwerksprüfstand für die A4-Rakete) in Form einer
Sonderausstellung darzustellen.
In Kramsach bestand einst ein Prüfstand für Triebwerke
des "Aggregat 4/V2" - der ersten Flüssigkeitsrakete
der Welt, die bis zu jenen Raketen weiterentwickelt wurde, die
die erste Mondlandung ermöglichten.
Der Bogen soll sich von Hanns Hörbiger (aus der Wildschönau
stammend), dem Urheber der Welteislehre, und dem Südtiroler
Raketenpionier Max Valier, der 1930 bei einem Test in Berlin tödlich
verunglückte, bis zum Beitrag der Planseewerke bei der Entwicklung
der Hitzeschilder für die Raumfahrt sowie die bei der Sommerschule
Alpbach seit vielen Jahren behandelten Weltraumthemen spannen.
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Verteidigungsminister
Günther Platter, mit Hans Guggenberger (re.) und Martin Reiter
(li.)
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