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Durch Zufall lernten Hans Guggenberger und Martin Reiter in Deutschland einen Fachmann kennen, der für führende Museen der Welt (u. a. Technische Museen München und Berlin, NASA etc.) A4-Raketen originalgetreu restauriert bzw. nachbaut. Derzeit arbeitet er an zwei solcher Raketen. Er besitzt zwei Triebwerke, wie sie in Kramsach mit Wernher von Braun getestet wurden. Er wird diese für eine Sonderausstellung zur Verfügung stellen, was jedoch nur mehr im Herbst 2003 möglich ist, da die Triebwerke im ersten Halbjahr 2004 verbaut werden müssen. Aus diesem Grund beabsichtigt man noch im Herbst 2003 die Sonderausstellung "Tirols Beitrag zur Raumfahrt" zu eröffnen. Dieser anerkannte Fachmann mit Verbindungen zur NASA bezeichnet den hier noch originalgetreu vorhandenen ehemaligen Triebwerkprüfstand als "weltweit einzigartig".
Ein besonderes Augenmerk gilt den in der Werkstätte der Sagzahnschmiede - noch vorhandenen Bauteilen des einstigen Prüfstandes - sowie zahlreichen noch vorhandenen Originalrelikten. Ein Plan der ursprünglichen Anlage wurde bereits angefertigt. Ein Original-Treibstoffbehälter konnte als Dauerleihgabe gewonnen werden und mehrere Raketenteile von Seltenheitswert bereits für die zukünftige Ausstellung angekauft werden. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass ohne den Triebwerksprüfstand in Kramsach - übrigends der erste und einzige in Österreich - bisher noch keine moderne Raumfahrt möglich gewesen wäre.


 

 
 
 
 

 


Hans Guggenberger (li.) und
Martin Reiter mit der A4 in Peenemünde