Raketenpionier Max Valier aus Bozen

  Ein Südtiroler Beispiel:
Max Valier

Max Valier, 1895 in Bozen geboren, studierte Astronomie und war 1918 Leutnant der österreichischen Luftfahrttruppe. 1924 fand er Oberths Raketenschrift; von da an wirbt er für Oberths Plan. 1926 plant Valier, die Raumrakete in vier Etappen zu schaffen: 1. Hochleistungsraketen, 2. Raketenfahrt auf der Erde, 3. Flüssigbrennstoffrakete für Flugzeuge, die in der Stratosphäre Schnellluftverkehr fliegen und dabei Erfahrungen und auch die Mittel für den Bau der Raumrakete, Etappe vier, erbringen. Valiers Plan, das durch Rückstoß von Raketengasen getriebene Flugzeug, mit dem er der Wegweiser zum Düsenflugzeug war, wurde 1927 von den Fachleuten verlacht.
1930 entwickelte Valier erfolgreich eine Spiritusrakete. Um vom Shell-Generaldirektor die Finanzierung für sein Raketenflugzeug (Düsenflugzeug) zu bekommen, musste Valier die Rakete seines Versuchswagens auf Shell-Paraffinöl umstellen. Dabei explodierte die Rakete und Valier wurde tödlich verletzt.